Der Gründonnerstag stand ganz im Zeichen der Gemeinschaft innerhalb der Gemeinden St. Martin. Ministrantinnen und Ministranten aus den verschiedenen Gemeinden stellten die Jünger bei der Fußwaschung dar. Auch die Dienste der Lektoren, Kommunionhelfer sowie die Schola wurden von Mitgliedern der Gemeinden übernommen. Nach der feierlichen Übertragung des Allerheiligsten schloss sich eine Zeit der eucharistischen Anbetung an, die Raum für Stille und persönliches Gebet bot.
Nach der Karfreitagsliturgie verließen die Beteiligten in Stille über verschiedene Wege den Kirchenraum, ähnlich wie die Jünger nach der Kreuzigung verunsichert, ängstlich und orientierungslos auseinandergingen. Nach dem Gottesdienst blieben die Kirche und der Tabernakel leer.
Im Anschluss an den Gottesdienst verweilten viele Gläubige noch am brennenden Osterfeuer. Bei Wein und Brot bot sich die Gelegenheit zum Austausch und zur Begegnung.
Text: Elisabeth Kohm | Fotos: Christiane Röser
